





Interview mit den „Cappuccinos“
1. Hinter dem Namen „Die Cappuccinos“ verbergen sich vier junge, talentierte Sänger/Musiker, die auf dem besten Wege sind, die Welt des Schlagers zu erobern. Gegründet wurde die Band im Jahr 2007 – doch natürlich stellt sich die Frage, ob es schon immer euer Herzenswunsch war, auf der Bühne zu stehen oder hattet ihr ursprünglich einmal völlig andere Berufswünsche?
Natürlich haben wir alle einen Beruf gelernt: Robert ist gelernter Koch, René Fachinformatiker, Michèl Logistikmanager, Peter Maler und Lackierer. Aber unser aller Herzenswunsch war schon immer, auf der Bühne zu stehen und Musik zu machen.
2. Ein Wettbewerb der SUPER illu sowie der bekannten Sängerin, Songwriterin und Produzentin Kristina Bach sorgte dafür, dass aus den vier Talenten die „Cappuccinos“ wurden – wie habt ihr damals von dem Wettbewerb erfahren und welche Chancen hattet ihr euch ausgemalt als ihr damals vorgesungen habt?
Robert wurde von seiner Tante auf das Casting aufmerksam gemacht. René und Michèl haben von dem Casting durch ihre Oma erfahren, die selbst aus Sachsen stammt. Auch Peter wurde von seiner Oma auf das Casting aufmerksam gemacht – ein Glück!
Ein Traum wurde wahr, als wir erfuhren, dass wir in der Band sind.
3. Der Bandname an sich ist anfangs ein wenig verblüffend, so denkt man doch bei dem Wort „Cappuccino“ direkt an einen guten, italienischen Kaffee und nicht an vier gutaussehende Sänger. Welche Absicht verbirgt sich hinter dieser Namensgebung und nach welchen Kriterien wurde euer Bandname ausgesucht?
Zum einen ist es der bekannte Name „Cappuccino“, der sofort an einen guten, italienischen Kaffee denken lässt und an gute Laune. Zum anderen kommt die Namensgebung durch Kristina Bachs größten Hit „Erst ein Cappuccino“.
4. Erinnert ihr euch noch an euren ersten Auftritt als Band, falls ja, wo fand dieser statt und ward ihr sehr aufgeregt euch einem Publikum, das doch sehr kritisch mit jungen Talenten umgeht, zu präsentieren?
Unser allererster Auftritt und sozusagen der Generaldurchlauf vor Publikum war beim
Fantreffen von Kristina Bach. Wir waren zu der Zeit noch im wahrsten Sinne des Wortes
ihre Schützlinge. Das Publikum war begeistert und wir froh, endlich auf der Bühne
loslegen zu können. Aufregend war auch unser erster richtig großer Auftritt vor ca.
15.000 Zuschauern.Das war beim Schlagerolymp in Dortmund. Jede Nervosität weicht
bei toller Live-
5. Dass sich die Schlagerwelt im Laufe der vergangenen Jahre doch verändert hat, ist klar ersichtlich. Bedeutende TV Formate, wie z.B. die „Hitparade“ finden so nicht mehr statt, außerdem können sich Newcomer doch relativ schwer etablieren. Wie habt ihr es dennoch geschafft, euch in recht kurzer Zeit einen Namen zu machen und die Herzen vieler Fans zu erobern?
Wir haben ja richtig tolle Unterstützung durch unsere Mentorin Kristina Bach. Sie gibt uns Tipps und sprudelt nur so vor Energie und Ideen. Und dann verstehen wir uns privat in der Band auch noch super, albern viel herum und sind fleissig. Das gehört natürlich auch dazu. Ohne die vielen Fans, die wir in der kurzen Zeit gewonnen haben, wäre das alles aber natürlich auch nicht möglich gewesen. Danke dafür!
6. Ist die Schlagermusik auch privat eure favorisierte Musik oder hört ihr auch gerne einmal etwas völlig anderes?
Wir hören eigentlich alles. Wir unterscheiden nur zwischen „guter“ und „schlechter“ Musik, aber dennoch war der Schlager bzw. die deutschsprachige Musik immer im Vordergrund.
7. Ihr seid nicht nur Sänger, sondern auch Musiker, die teilweise mehrere Instrumente beherrschen – wurdet ihr bereits von klein auf von euren Eltern oder Lehrern gefördert, was euren musikalischen Werdegang angeht und ward ihr beispielsweise Mitglied in einem Chor, einer Schülerband etc.?
Robert: Ich habe von klein auf auf allem rumgetrommelt, was irgendwie nach Schlagzeug
aussah oder Krach machte. Ob das die Schreibtischlampe meiner Schwester war oder
die Kochtöpfe meiner Mutter, die ich liebevoll zu einem richtigen Drumset zusammenstellte
incl.Kochtopfdeckel, der an einem Kleiderbügel hing und als Becken diente. Unterricht
habe ich mir selbst gegeben, indem ich im Internet und auf DVD Live-
René und Michèl: Unser Vater war Berufsmusiker und hat uns Gitarren-
Peter: Bei mir fing die Liebe zur Musik bereits im Kindergartenalter bei der musikalischen
Früherziehung an. Schon seit ich 6 war, bekam ich Klassik-
8. In diesem Jahr ist euer zweites Album „Ungeküsst“ erschienen, welches sehr erfolgreich ist – wie würdet ihr die Songs sowie die musikalische Stilrichtung allgemein beschreiben und welche Titel sind eure Favoriten?
Unsere Songs sind romantischer Pop-
9. Welche Unterschiede gibt es eurer Meinung nach zum ersten Album, eurem Debütalbum „Die Cappuccinos“?
Unser zweites Album „Ungeküsst“ ist moderner geworden, wir haben den Songs mit unseren
Chorsätzen noch mehr Boyband-
10. Hattet ihr ein Mitspracherecht, was die Auswahl eurer Songs angeht – immerhin geht es darum, diese dem Publikum so authentisch wie möglich zu vermitteln?
Natürlich bringen wir unsere Ideen ein und überlegen gemeinsam mit Kristina Bach, wenn es um die Auswahl der Songs geht. Dadurch entstehen erst Songs, die einen berühren und mit denen sich jeder identifizieren kann.
11. Gibt es für euch musikalische Vorbilder und falls ja, welche?
Künstler wie „Die Paldauer“, „Die Flippers“, „Udo Jürgens“, „Nino de Angelo“, „Semino Rossi“ oder auch „Celine Dion“ und „Robbie Williams“ zählen zu unseren Vorbildern. Eigentlich ist es auch hier wieder schwierig, sich nur auf wenige zu beschränken, da die Welt so viele tolle Künstler hervorgebracht hat, dass es nicht möglich ist, alle aufzuzählen.
12. Ihr werdet oft als „Boygroup“ des deutschen Schlagers bezeichnet, da euer Erscheinungsbild eher dem einer klassischen Boygroup entspricht – stört euch das Klischee oder die Titulierung „Boygroup“ oder findet ihr es eher schmeichelhaft, so genannt zu werden?
Es schmeichelt uns sehr, wenn wir als „Boygroup“ des deutschen Schlagers bezeichnet
werden, außerdem ist die Titulierung „Boygroup“ richtig, da wir ja vier Junge Männer
sind. ;-
13. Nun zum Thema Fans – aufgrund eures Alters und eures Aussehens, sprecht ihr doch eher eine jüngere Zielgruppe an, die jedoch oftmals nicht dem Schlager zugetan ist. Doch welche Altersgruppe (grob gesagt) sprecht ihr nun tatsächlich in der Realität an und sind auch Männer unter euren Fans?
Wir möchten mit unserer Musik jeden erreichen, für den Popschlager, Gefühle und die
deutsche Sprache kein rotes Tuch sind. ;-
14. Gibt es bei euren Fans bestimmte Präferenzen, was ein Bandmitglied angeht, dass also einer beliebter als der andere ist und falls ja, wie geht ihr damit um, dass ihr zwar eine Band seid, jedoch unterschiedlich viele Fans an sich habt und indirekt Konkurrenten seid (wenn beispielsweise René beliebter wäre als Peter etc.)?
Da wir alle vier unterschiedlich sind, sprechen wir auch ganz unterschiedliche Fans an. Deswegen sehen wir uns aber auch nicht als Konkurrenten.
15. René, Michèl, Peter und Robert privat – wie verbringt ihr gerne eure wohl doch sehr knapp bemessene Freizeit?
Abgesehen von der Musik, der wir auch privat sehr gerne unsere Zeit widmen, treiben
wir alle Sport. Robert fährt gern Fahrrad und macht Kraftsport, René und Michèl
machen viel Ausdauertraining und Kraftsport und Peter fährt sehr gerne Motorrad ;-
16. Bei Boygroups werden oft alle Stereotypen abgehandelt, z.B. der Sensible, der Sportliche etc. – wie ist das bei euch: Wie würdet ihr euch in aller Kürze charakterisieren?
Robert – Der Kräftige
Das kräftige Aroma der Band ist schlagfertig und mit Rhythmus gesegnet.
Peter – Der Milde
Der sanfte Sensible, der die Band immer wieder erdet.
Michèl – Der Würzige
Kaffeesatzleser mit viel Humor und aufschäumendem Temperament.
In der Band überzeugt er gesanglich und an den Tasten.
Sein Lächeln überstrahlt alles.
René – Der Starke
Er ist stark genug, seine Emotionen aufrichtig zu zeigen.
Wir sind also tatsächlich eine gute Mischung, die uns alle verbindet.
17. Viele Boygroups zerbrechen daran, dass sie zu lange zu engen Kontakt haben und kaum Zeit, sich zurückzuziehen. Was ist euer Geheimrezept, damit die „Cappuccinos“ sich noch lange so gut verstehen und als Gruppe dem Publikum Freude bereiten?
Da wir vier ungefähr die gleichen Interessen haben, sind wir gute Freunde geworden. Wir treffen uns auch privat, machen z.B. zusammen Urlaub und leben gemeinsam unseren Traum.
18. Welche Zukunftswünsche habt ihr und gibt es bestimmte Ziele, die ihr gerne im musikalischen Bereich schaffen würdet?
Wir hoffen, dass wir noch lange den Erfolg genießen können und den Menschen weiterhin Freude mit unserer Musik bereiten.
Text: Franziska Maier
Fotos: Manfred Esser
Weitere Infos unter: www.die-