




Interview mit Topas und Roxanne (alias Petra und Thomas Fröschle)
1. Topas, im Jahr 2010 feierten Sie Ihr 25jähriges Bühnenjubiläum, Sie sind zweifacher Weltmeister der Manipulation und wurden 2010 Magier des Jahres – gekürt vom Magischen Zirkel. In Ihrer Biographie las ich, dass Sie bereits mit 10 Jahren beim Magischen Zirkel Stuttgart vorzauberten und dass Sie dort jüngstes Mitglied wurden. Natürlich stellt sich die Frage, ob Sie denn damals schon das Ziel verfolgten, hauptberuflich Zauberkünstler zu werden?
T: Dass ich Profizauberer werden würde, wusste ich lange Zeit noch nicht. Ich studierte in dem Glauben, Gymnasiallehrer zu werden. Die Zauberkunst betrieb ich stets als intensives Hobby, an sich hatte ich auch nicht viele Hobbys, so spielte ich schlecht elektronische Orgel und Tischtennis, aber nur das Zaubern verfolgte ich ernsthaft, da es mir am meisten Spaß machte. Zum Magischen Zirkel Stuttgart kam ich, nachdem ich einen Zauberkünstler, der dort bereits Mitglied war, traf. Er zauberte auf der Straße und machte Werbung für seine damalige Show. Ich ging hin und traf dort Heinz Bechtler, der damalige Vorsitzende des Magischen Zirkels Stuttgart und dieser brachte mir die ersten Kartengriffe bei. Außerdem lernte ich Eberhard Riese, der heutzutage der Vorsitzende des Magischen Zirkels ist, kennen. Durch Zufall war dieser Mann auch Lehrer unserer Schule, doch er vermied es tunlichst, meine Klasse zu unterrichten. Wir duzten uns bereits damals und es wäre für ihn wohl auch ein wenig eigenartig gewesen, mich zu unterrichten. Während meiner Schulzeit besuchte ich die Theater AG, wo ich meine spätere Frau Petra, die sich jetzt auf der Bühne Roxanne nennt, traf. Dass ich Profizauberkünstler wurde, war ein eher schleichender Prozess. Ich studierte 14 Semester und erst ganz am Ende, vor meinem Staatsexamen, musste ich eine Entscheidung treffen. Mir war klar, wenn ich meinen angestrebten Beruf ausüben wollte, müsste ich Engagements absagen. So brach ich das Studium ab und konzentrierte mich völlig auf die Zauberkunst.
2. Wurden Sie von Ihren Eltern in Ihrem Ziel unterstützt?
T: Meine Eltern haben mein Ziel immer unterstützt, vor allem, weil zu dem Zeitpunkt, als ich dann wirklich professioneller Zauberkünstler wurde klar war, dass ich schon sehr viele Engagements hatte und ich wirtschaftlich so abgesichert war, dass es durchaus mit meinem normalen Beruf konkurrieren konnte. Hätte ich fertig studiert, wäre es möglich gewesen, direkt Geld zu verdienen und die Sicherheit, was ich beispielsweise mit Mitte 60 dann verdienen würde, brächte dieser Beruf ebenso mit sich. Doch die Arbeit im Schuldienst bedeutet ein ganz anderes Leben und jeder Beruf hinterlässt Spuren. Die Berufskrankheiten eines Lehrers oder eines Zauberkünstlers unterscheiden sich stark und ich bin nach wie vor sehr glücklich, dass ich mich so entschieden habe. Allerdings fehlen mir ein wenig die Auseinandersetzungen mit Literatur, die analytische Seite war mir schon wichtig. Jedoch profitierte ich auch von meiner akademischen Ausbildung und begann, meine eigenen Texte zu schreiben. So schreibe ich auch für andere Zauberkünstler und habe erst aktuell ein Referat verfasst für einen Vortrag, den ich in Portugal vor anderen Zauberern gehalten habe. Es handelt sich um die „Essential Magic Conference“. Dort sind fast alle wichtigen Zauberer der Welt vertreten und jeder hält einen Vortrag oder demonstriert neue Vorführungen.
3. Roxanne, Ihr Ehemann erzählte bereits, dass Sie sich beide in derselben Schule kennen lernten, in der Theater AG. Selbstverständlich interessieren sich unsere Leser auch dafür, wie Sie zur Zauberkunst kamen. Wurde Ihr Interesse dafür durch Ihren Mann geweckt oder hatten Sie sich schon viel früher diesem Gebiet verschrieben?
R: Bereits im Kindergartenalter entwickelte ich Interesse für die Zauberkunst, von
meiner Großmutter bekam ich den alten Zauberkasten meines Vaters geschenkt, den dieser
in seiner Kindheit benützte. Damit beschäftigte ich mich ausführlich. In Ungarn,
bei meinen anderen Großeltern, gab es um die Ecke einen Zauberladen, indem ich sehr
viel Zeit verbrachte. Die Zauberei faszinierte und begeisterte mich schon immer.
So wurde daraus eine Freizeitbeschäftigung, welche ich seit dem Kindergarten verfolgte.
Das Zaubern machte mir immer sehr viel Spaß und ich bedauerte es sehr, dass ich zu
dieser Zeit keinen Kontakt zu weiteren Zauberbegeisterten hatte. So konzentrierte
ich mich zuerst mehr auf das Schauspiel. In der Theater-
4. Frauen stellen leider eine Minderheit in der Zauberkunst-
R: Es gibt unterschiedliche Theorien. Im Gegensatz zu den männlichen Zauberkünstlern, gibt es sehr wenige weibliche Vorbilder. Geschichtlich gesehen ist es auch so, dass der Magische Zirkel für Frauen erst in den neunziger Jahren geöffnet wurde. Es waren früher reine Männer Clubs und es herrschte die alte Rollenverteilung, die Damen durften höchstens als Assistentin fungieren. Wobei es in den zwanziger oder dreißiger Jahren auch weibliche Zauberkünstler gab, die ihre eigenen Shows hatten. Eine Bekannte von mir, die Jongleurin ist meinte, dass es daran läge, dass Frauen die sozialeren Wesen seien. In den Übungsphasen ist man sehr oft alleine und es fehlen soziale Kontakte. Doch das ist nur eine Theorie, der ich nicht unbedingt zustimmen kann.
T: Evtl. gibt es eine gewisse Voreingenommenheit des Publikums, wenn eine Frau die Bühne betritt. Dazu kommen noch verschiedene Aspekte hinzu, ob eine Frau sehr erotisch wirkt und eine Gefahr darstellt, so dass die Damen im Publikum Angst um ihre Männer haben müssen. Des Weiteren besitzen Zauberer einen gewissen „Hochstatus“. Tritt dieser bei weiblichen Magiern auf, fürchtet man sich eher vor ihr und den Kräften, die sie besitzt. Ich finde, der wahre Grund ist, dass es wenige weibliche Magier gibt, als mit dem Aspekt, dass Frauen weniger fleißig seien oder einfach zu soziale Wesen. Letztendlich gibt es leider insgesamt sehr wenige Frauen, ob nun im Bereich der Zauberkunst oder auch der Comedy.
5. Reagieren die Frauen anders auf Sie als auf Ihren Mann?
R: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich als Frau nun anders behandelt werde als mein Mann oder besondere Vorteile habe, bzw. diskriminiert werde. Man steht als Mensch auf der Bühne und hat mit denselben Problemen zu kämpfen wie alle anderen, die diesen Beruf ausüben.
T: Prinzipiell bleibt eines übrig: Viele Leute haben ein Problem damit, getäuscht zu werden, die Neugier in ihnen wird geweckt und sie möchten wissen, wie ein Trick funktioniert. Und dagegen muss man ein Konzept entwickeln. Von mir soll keine Bedrohung ausgehen. Die Zuschauer sollen sich mit mir identifizieren und auch über mich lachen können. Ich bin kein mystischer Charakter, der behauptet, er könne mit den Toten sprechen. Beim Bühnencharakter meiner Frau ist es eher so, dass sie zwei Aspekte vereint: Ästhetik und Zauberkunst.
6. Nun gibt es im Bereich der Zauberkunst verschiedene Gebiete, ob Mentalmagie oder große Illusionen im Stil von David Copperfield. Sie haben sich auf die Manipulation spezialisiert und gewannen auf diesem Gebiet viele Wettbewerbe und Preise. Was versteht man darunter genau?
T: Es geht dabei um die Sparte der Zauberkunst, die mit der Geschicklichkeit der Hände zu tun hat. Also Gegenstände in Handgröße erscheinen und verschwinden vor den Augen des Publikums.
7. Entwickeln Sie Ihre Showacts denn alle selber oder holen Sie sich auch Rat und Hilfe von Kollegen?
R: Die Grundideen haben wir immer selber. Die Inspiration erfolgt teilweise durch die Musik. Natürlich überlege ich gezielt, was zu einem Frauencharakter passen würde, den ich auf der Bühne darstellen möchte. Zuerst wird eine Grundidee von uns beiden entwickelt. Danach ziehen wir unseren Regisseur Eberhard Riese zu Rate, sowie weitere Mitglieder des Magischen Zirkels. Diese geben dann eine fundierte Rückmeldung und steuern noch neue Ideen bei. Also, wir arbeiten zuerst im kleinen Kreis, der sich dann stetig erweitert.
8. Wie lange dauert die Entwicklung eines Showacts, von der Grundidee bis zur Bühnenshow?
R: Man rechnet bei einer 10-
9. Roxanne, Sie präsentieren bei „Summer Surprise“ die Nummer „Hairstyles“. Hierbei verwandeln Sie sich in verschiedenste Charaktere, nur durch das Umstylen Ihres Haares. Wie kamen Sie auf diese Idee?
R: In der Geschichte der Zauberkunst gibt es die sog. Chapeaugraphie. Bei dieser Shownummer handelt es sich um einen Filzring, aus welchem unterschiedliche Hüte kreiert werden. So entstehen diverse Charaktere, wie zum Beispiel Napoleon, Micky Maus oder ein Heiligenschein. Mich faszinierte das schon immer, aber viele Kollegen haben diesen Effekt sehr häufig und auch sehr gut umgesetzt. Der Zufall wollte es, dass ich in der Garderobe oft mit meinen Haaren herum gespielt habe oder Blödsinn machte. Daraus entstand dann das Prinzip, dass ich mit meinen Haaren ja Verwandlungskunst machen könnte.
10. In Ihrer Nummer „In my arm“zeigen Sie den Weg von einem Lampenfieber geplagten Zauberanfänger, bis hin zum abgebrühten Profi. Ist diese Shownummer authentisch und von Ihnen entwickelt worden, da Sie das bisher schon oft selbst erlebt haben?
T: Natürlich geht bei einer Probe auch sehr viel schief und bei einer Premiere hat man die Wahl, diese sehr ruhig oder eben ziemlich ausdrucksstark, fast schon übertrieben, zu präsentieren. Dass man nicht mehr so enthusiastisch ist bei der 1083. Vorstellung, kennt man aus dem Ensuite spielen oder dem jahrelangen Spielen derselben Nummern. Bei Artisten gibt es durchaus Leute, die 30 oder 40 Jahre lang immer dasselbe Programm absolvieren. Vielen gelingt es und die Leistung ist über Jahrzehnte konstant. Sie geben dann tatsächlich den Leuten die Illusion, dass sie es das erste Mal aufführen. Auf der anderen Seite gibt es auch Künstler, denen man es anmerkt, dass sie nun etwas lustloser geworden sind im Laufe der Jahre. Letztendlich ist diese Show Nummer eine Theater Idee. Ich habe stets nach einer Verbindung aus Comedy und Zauberkunst gesucht und es sollte nicht auf Kosten der Zauberkunst gehen, wie es bei manchen der Fall ist, die vor allem das komödiantische in den Vordergrund rücken. Mir sind die Tricks sehr wichtig und ich bin gerne Zauberer und diese Nummer sollte einfach demonstrieren, wie es alltäglich tatsächlich zugehen kann.
11. Dass Sie sehr musikalisch sind, beweisen Sie auch in Ihren Shows – Sie singen und spielen auf Instrumenten aller Art. Hatten Sie denn eine Gesangsausbildung und welchen Stellenwert hat die Musik an sich in Ihrem Leben?
T: Roxanne und ich hatten Gesangsunterricht und natürlich ist die Musik sehr wichtig. So wird es im kommenden Jahr ein Projekt im Friedrichsbau geben, in dem Roxanne eine singende und zaubernde Protagonistin sein wird.
12. Sie beide harmonieren perfekt auf der Bühne. Ergänzen Sie sich eher oder gibt es schon auch verschiedene Ansichten bei der Planung und Entstehung eines Acts?
R: Im Laufe der Jahre sind wir ein gut eingespieltes Team geworden, jeder hat seine Stärken und seinen Bereich, in dem er sich besonders gut auskennt und wir ergänzen uns hervorragend. Das Konfliktpotenzial ist bei uns auch nicht extrem anders als bei anderen Paaren. Dass es hier und da auch Differenzen gibt, ist verständlich. Aber ich finde, es ist ein Privileg, mit seinem Lebenspartner diesen Traumberuf auszuüben und rund um die Uhr zusammen zu sein. Allerdings gibt es auch Phasen, bei denen wir getrennte Engagements haben und uns seltener sehen. Es ist auch der einzige Weg, eine gut funktionierende Partnerschaft mit diesem Beruf zu verbinden. Somit hat jeder Verständnis für das, was man macht und natürlich auch für die Arbeitszeiten, die Höhen und Tiefen, die es in diesem Beruf gibt.
13. Sie bieten verschiedene Programme an – Summer Surprise ist nur eines davon. Dazu gibt es noch die „Froggy Night“ sowie „Magic Affairs“ oder Ihre Comedy Show „Topas – Gerät außer Kontrolle“. Können Sie unseren Lesern in Kürze die jeweiligen Showkonzepte erklären und für wen welches Programm geeignet ist?
T: Wir entwickelten zwei Illusionsprogramme, „Magic Affairs“ und „Surprise“, von
letzterem zeigen wir gerade eine Variation im Friedrichsbau Varieté. Dann existiert
noch das Comedyprogramm, „Topas-
14. Froggy Night leitet sich von Ihrem bürgerlichen Namen ab, der da lautet: Fröschle. Sie greifen die Entstehung Ihres Künstlernamens auch in Ihren Shows auf – anscheinend entstand TOPAS eher zufällig. Doch wie kamen Sie in Wirklichkeit auf diesen Künstlernamen?
T: Mir ging es darum, dass mein Bühnenname kurz und einprägsam sein sollte, ebenso sollte er international verwendbar sein.
R: Der Name Roxanne, einer Figur aus „Cyrano de Bergerac“, gefiel mir und er passte gut zu Topas und zu dem Bühnencharakter, den ich damals kreierte. Im Prinzip musste mein Name auch die gleichen Kriterien wie bei Topas erfüllen, er sollte international und gut einprägsam sein.
15. Sie sind, gemeinsam mit Roxanne, weltweit unterwegs. Präsentieren Sie Ihre Shows dann auch auf Englisch?
T: Wenn ich moderiere, dann selbstverständlich auf Englisch. Einige Acts sind auch nur mit Musikbegleitung, da erübrigt sich das. Das ist beispielsweise dann bei Shownummern, die im Fernsehen aufgeführt werden und bei denen dann häufig auch nur Gesang im Hintergrund zu hören ist. In China oder Spanien gibt es auch häufig Übersetzer, die bei uns auf der Bühne sind und dem Publikum alles entsprechend übermitteln. Natürlich greift dieses Konzept nur bei Ländern, in denen Englisch nicht verstanden wird. Der Simultansprecher steht entweder direkt auf der Bühne oder kommt als Stimme aus dem Off.
16. Wie reagieren beispielsweise die Amerikaner und die Asiaten auf Sie und Ihre Illusionen? Gibt es Unterschiede zum deutschen Publikum?
T: Es gibt Mentalitätsunterschiede, aber prinzipiell haben wir Glück mit dem Publikum.
Natürlich funktioniert die Howard-
17. Sie präsentieren sich dem Publikum als sehr sympathischer und humorvoller Künstler, nicht so stilisiert wie z.B. Siegfried & Roy es waren. Ist das bewusst so von Ihnen bestimmt worden, also wollten Sie keinen Bühnencharakter kreieren oder kam das mehr oder weniger zufällig?
T: An sich funktioniert beides, ob man nun einen künstlichen Charakter kreiert oder natürlich bleibt. Letztendlich hat der eigene Bühnencharakter sehr viel damit zu tun, wie man in natura ist. Natürlich gibt es auch die wandlungsfähigen Künstler, die ganz überzeugend von einer Rolle in die nächste schlüpfen können. Beim Zaubern verhält es sich wieder etwas anders. Ein David Copperfield ist eine sehr stilisierte Figur, während ich hingegen meinem wahren Naturell treu bleibe. Es ist nun nicht so, dass ich mich speziell hinsetzte, um den Charakter Topas zu kreieren, sondern ich stelle eben fest, was funktioniert auf der Bühne und was nicht. Bei der Zauberkunst gibt es an sich schon so viel Künstliches, da finde ich es eigentlich ganz angenehm, wenn die Person auf der Bühne echt ist. Ich persönlich habe mich für diesen Weg entschieden.
18. Am 10. April 2011 wurden Sie in Hollywood zum „Magician of the year“ gekürt – wie kam es dazu, dass Sie diese große Auszeichnung erreichten. Traten Sie vor der A.M.A. Auf?
T: Es gibt eine Academy, ähnlich wie bei den Oscars, die weltweit Zauberkünstler
beobachten und für diesen Preis vorschlagen. Man bekommt diese Auszeichnung für das,
was man bisher geleistet hat. Bei mir war mein 25-
19. Sie haben bereits so viel erreicht und können sehr viele Preise Ihr eigen nennen. Dazu kommen noch unzählige Auftrittstermine. Da erübrigt sich die Frage, ob Sie von der Zauberei leben können. Jedoch interessiert mich, woher Sie denn immer noch neue Ideen für Ihre Shows nehmen? Geht Ihnen denn nie die Kreativität aus?
T: Ich bin der Meinung, dass die Varietékunst von Wiederholungen lebt, anders als die Comedy, die immer wieder Neues hervorholen muss. Ein Artist kann 30 Jahre lang mit derselben Nummer auftreten, während ein Comedian die Leute stets mit neuen Programmen überraschen muss. Man kann das positiv sehen und sagen, dass auch das Konstante immer wieder gezeigt werden kann und nicht neu erfunden werden muss. Allerdings finde ich es gut, wenn sich etwas verändert, denn vor allem im Comedybereich will man nicht immer die Witze hören, die zu Peter Frankenfelds Zeiten modern waren. Die Menschen haben sich sehr verändert, ebenso die Lebensumstände. Jeder hat nun ein Handy und insgesamt eine ganz andere Technik und genau das kann man für seine Shownummern nutzen. Die Ideen werden mir sicherlich nicht ausgehen und mein Anliegen ist es, die interessanten Themen zeitgemäß zu präsentieren oder auch im nostalgischen Stil.
20. Gibt es etwas, das Sie zukünftig noch erreichen möchten?
T : Ja, viel! Im Februar 2012 startet mein neues Comedyprogramm, für das ich gerade schreibe. Roxanne wird im Friedrichsbau Varieté als weiblicher Conférencier durch ein Programm führen. Übrigens fühlen wir uns im Friedrichsbau sehr wohl, da Regisseur Ralph Sun verschiedenste Bereiche der Kunst vereint. So entstehen Shows. Das Stuttgarter Publikum liebt außerdem die Zauberkunst, was uns natürlich auch für die Zukunft zu Gute kommen wird.
Interview: Franziska Maier
Fotos: Friedrichsbau Varieté Stuttgart,
topasmagic.de
